Bauernregeln November
1

Bricht vor Allerheiligen der Winter ein, so herrscht um Martini (11.11.) Sonnenschein.

2

Friert im November zeitig das Wasser, wird's im Winter um so nasser.

3

Sitzt November fest im Laub, wird der Winter hart, das glaub'.

4

Wenn's an Karolus stürmt und schneit, lege deinen Pelz bereit.

5

Kommen des Nordens Vögel an, zeigt es starke Kälte an.

6

Novemberneumond mit Wind ist zu Regen und Schnee gesinnt.

7

Wenn im November die Wasser steigen, wird sich im Frühjahr viel Regen zeigen.

8

Novemberschnee tut den Saaten wohl, nicht weh.

9

Ziehen die wilden Gänse weg, fällt auch der Altweibersommer in den Dreck.

10

Ist um Martin (11.11.) der Baum schon kahl, macht der Winter keine Qual.

11

St. Martins Sommer währt nicht lang.

12

Nach Martinitag (11.11.) viel Nebel sind, so wird der Winter meist gelind.

13

Nach St. Martin (11.11.) scherzt der Winter nimmer.

14

Bringt der November Morgenrot, der Aussaat viel Regen droht.

15

Der heilige Leopold ist dem Altweibersommer hold.

16

Wenn der Donner im November rollt, ist das kommende Jahr den Früchten hold.

17

Tummeln sich an Gertrud noch Haselmäuse, ist es noch weit mit des Winters Eise.

18

Ist der November kalt und klar, wird trüb und mild der Januar.

19

St. Elisabeth sagt's an, was der Winter für ein Mann.

20

Viel Regen im November, viel Wind im Dezember.

21

Mariä Opferung klar und hell, macht den Winter streng ohne Fehl.

22

Novemberwind scheut Schaf und Rind.

23

St. Klemens uns den Winter bringt.

24

Novemberwasser auf den Wiesen, dann wird das Gras im Lenz gepriesen.

25

Wie das Wetter um Kathrein, wird auch der nächste Hornung (Februar) sein.

26

Noch niemals stand ein Mühlenrad an Konrad, weil er Wasser hat.

27

Friert es auf Vigilius, im Märzen Kälte kommen muß.

28

Kalter November und fruchtreif' Jahr sind vereinigt immerdar.

29

Der Mai kommt gezogen wie der November verflogen.

30

Andreasschnee bleibt gar 100 Tag' liegen.