Suppenhuhn im Topf

Zutaten

für 6 Personen

▪ 1 Suppenhuhn (ca. 2 kg)
▪ 1 große Zwiebel
▪ 1 Petersilienwurzel mit Grün
▪ 1 Lauchstange
▪ 1 Möhre
▪ 1/2 Sellerieknolle
▪ 1 Tomate
▪ 1 TL Wacholderbeeren
▪ 1 TL Piment-Beeren
▪ 1 EL Pfefferkörner
▪ 3 Lorbeerblätter
▪ 2 getrocknete Chilischoten
▪ 3 Knoblauchzehen
▪ 2 Gewürznelken
▪ 1 Zitronenscheibe





Zubereitung

Das Suppenhuhn in einen ausreichend großen Topf geben.

Die Zwiebeln ungeschält halbieren, auf der heißen Herdplatte an der Schnittfläche dunkelrösten - damit die Platte sauber bleibt, ein Stück Alufolie unterlegen.

Die Lauchstange aufschlitzen, gründlich auswaschen. Petersiliengrün waschen, die Wurzel schälen, ebenso die Möhren und den Sellerie schälen. Die besonders guten Abschnitte der Gemüse möglichst unzerteilt lassen, dann kann man sie, sobald die Stücke gar sind, bequem herausfischen und später als Einlage für den Suppentopf würfeln.

Das Gemüse mitsamt der durchgeschnittenen Tomate zum Huhn in den Topf geben, die Gewürze zufügen, soviel Wasser angießen, bis alles gut bedeckt ist.

Ohne Deckel langsam zum Kochen bringen. Den Schaum, der sich dabei entwickelt, nicht abschöpfen - es handelt sich dabei um ausgeflocktes Eiweiß, das zum Klären der Brühe dient, wenn man diese nicht sprudelnd kocht, sondern auf kleinster Stufe leise ziehenläßt. Auf diese Weise braucht das Brustfleisch etwa eine Stunde, bis es gar ist - das Huhn also herausheben, die Brust auslösen. Alles Übrige wieder zurück in den Topf geben.

Das Keulenfleisch ist stärker von Sehnen durchzogen, es braucht mindestens eineinhalb Stunden, bei großen, älteren Tieren bis zu zwei Stunden. Deshalb probieren, wenn es gar ist, von den Knochen lösen, Haut und Knochen wieder zurück in den Suppentopf geben und nunmehr mindestens eine weitere Stunde (ruhig auch länger) auskochen.

Die Brühe schließlich durch ein mit einem Tuch ausgelegten Sieb filtern. Sie läßt sich übrigens kinderleicht entfetten, wenn man sie über Nacht in den Kühlschrank stellt. Dann hat sich das Fett an der Oberfläche als feste Schicht abgesetzt, die man mühelos abheben kann.

Tip: Diese Brühe hält sich im Kühlschrank eine Woche frisch; wer sie alle zwei Tage aufkocht, kann sie sogar länger aufbewahren. Im Tiefkühlschrank läßt sie sich natürlich über Monate konservieren.