Speisemorchel / Rundmorchel / Smr obecn / Morche

Hut 5-7 cm hoch und 3-6 cm breit, ganz zum Stiel angewachsen, auch mit Rand, eiförmig oder fast kugelig, gelbbraun oder braunocker, Oberseite mit zahlreichen unregelmäßigen wabenartigen Gruben, die durch Längs- und Querrippen getrennt sind, 5-9 cm / 2-3,5 cm, hohl, abwärts leicht erweitert, weißlich. Fleisch weißlich, im Hut gelbocker, dünn, spröde. Geruch und Geschmack unauffällig. - Vorkommen: IV-V in lichten Laubwäldern, an grasigen Waldrändern, in Parkanlagen und in Gärten. Sehr beliebter Frühlingspilz, äußerst variabel in Farbe, Hut- und Grübchenform; diese Formen halten einige Mykologen für selbständige Arten. Wenn im IV und V andauernd trockenes Wetter ist, wachsen die Morcheln nicht.

Spitzmorchel (Morchella conica) ist häufiger, aber kleiner: Hut 2-4 cm hoch und 1,5-2,5 cm breit, spitzkegelig, schwarzgrau; Stiel 2-4 cm / 1-1,5 cm; kommt um 2-3 Wochen früher als die Speisemorchel. Eßbar.

Gemeine Stinkmorchel (Phallus impudicus) hat morchelartigen Habitus; Hut mit olivgrünem Schleim bedeckt, der nach Aas stinkt; Stiel weiß, porös; in der Jugend ist der ganze Fruchtkörper in einem weißlichen Ei; Vorkommen: VII-X in lichten Laubwäldern. Ungenießbar.