Satanspilz / H ib satan / Boletus satanas

Hut (6-)12-25 cm breit, in der Jugend weißlich, dann hell graulich bis sehr hell grauocker, sehr dickfleischig und massiv. Röhrenmündungen karminrot, Röhren selbst gelb. Stiel 8-15 cm / 4-10 cm, oben eng, abwärts ziemlich plötzlich bauchig erweitert, oben gelb, abwärts karminrot, in den oberen zwei Dritteln mit deutlicher roter Netzzeichnung, gut sichtbar besonders auf gelbem Grund. Fleisch weißlich, im Stiel unten gelblich, beim Durchschneiden schwach blaugrün werdend. Geschmack mild und süßlich, etwa wie Haselnüsse, jedoch roh gekostet stark giftig, kann schwere Darmstörungen verursachen. Genügend gekocht (mindestens 20-30 Minuten) eßbar, doch ist es besser, diese Art nicht zum Essen zu empfehlen. Geruch in der Jugend schwach, bei älteren Exemplaren stark und sehr unangenehm. - Vorkommen: VII-IX in Laubwäldern, namentlich auf Kalk- oder Schieferboden, besonders unter Weißbuchen, Linden, Haselnußsträuchern.

Es ist unmöglich, diese Art mit Steinpilzen oder mit dem Gallenröhrling zu verwechseln; der Satanspilz erinnert viel eher an eßbare Hexenröhrlinge, welche jedoch einen viel dunkleren Hut besitzen, gelbes Fleisch haben, beim Durchschneiden sofort intensiv blau anlaufen etc.