Grüner Knollenblätterpilz / Muchom rka zelená / Am

Hut 6-15 cm breit, olivgrün, graugrün, ausnahmsweise in der Jugend reinweiß, stets ohne Warzen (Hüllreste), meist halbkugelig, dann flach gewölbt bis flach. Lamellen weiß, ziemlich dichtstehend, frei, d.h. nicht am Stiel angewachsen. Stiel 5-15 cm / 1,5-2 cm, abwärts leicht erweitert, Basis mit einer auffallenden halbunterirdischen Knolle. 2,5-4 cm breit, die in einer hohen dünnhäutigen weißen Scheide steckt; dieses wichtigen Merkmals wegen ist es nötig, den ganzen Pilz aus der Erde aufmerksam hinauszuziehen, sonst bricht die Knolle mit der Scheide ab und bleibt in der Erde. Stiel weiß, dann oliv-graulich, im oberen Drittel mit einem häutigen ungerieften manschettenartigen Ring. Fleisch weiß, bei eintrocknenden Exemplaren leicht süßlich wie Kunsthonig duftend; Geschmack mild, aber schon bloßes Kosten kann eine schwere Vergiftung zur Folge haben. - Vorkommen: VII-X, unter Eichen, Buchen, selten auch unter Hainbuchen, Fichten oder Föhren.

Weißer Knollenblätterpilz (Amanita phalloides v. verna) ist eine weiße Abart. Der Knollenblätterpilz wird oft mit den grünen Täublings-Arten, aber auch mit dem Grünling verwechselt, die weiße Form für den Egerling gehalten. - Tödlich giftig!