Gallenröhrling / H ib ho k / Tylopilus felleus

Hut 4-12 cm breit, hell- bis dunkelbraun, am Rand manchmal gelblich, später schwammig weich und etwas unregelmäßig verbogen. Röhren und Röhrenmündungen zuerst weiß, aber dann, gedrückt oder im Alter deutlich rosa anlaufend, niemals gelbgrün. Stiel 4-12 cm / 1-2(-4) cm, abwärts keulenartig oder bauchig erweitert, heller als der Hut, mit einer stark ausgeprägten dunkelbraunen großmaschigen Netzzeichnung, welche auch mit bloßem Auge gut sichtbar ist (nicht mit feiner, weißer Netzzeichnung wie bei den Steinpilzen). Fleisch weiß, Geruch unauffallend, Geschmack widerwärtig bitter. Ungenießbar: 1 Exemplar zur Pilzmischung hinzugegeben, macht die Pilzspeise ungenießbar, widerlich bitter. - Vorkommen: VI-XI, sehr häufig, in Fichten- oder Kiefernbeständen. Bei den jungen Exemplaren sind die charakteristischen Merkmale (dunkle, großmaschige Netzzeichnung und rosa anlaufende Poren) noch nicht sichtbar; von Steinpilzen nur durch bitteren Geschmack unterscheidbar.

Der Gallenröhrling wird oft, aber unrichtig, als "Satanspilz" bezeichnet.