Fichten-Steinpilz / Herrenpilz / H ib smrkov / Bo

Hut 6-15(-25) cm breit, hell- oder dunkelbraun, wie bereift, dann polsterförmig gewölbt, glatt, feucht etwas schmierig. Röhren und Röhrenmündungen in der Jugend weiß, dann gelbgrün, wie bei allen Röhrlingen anders gefärbt als das Hutfleisch, welches weiß bleibt, Röhrenschicht vom Hutfleisch leicht abtrennbar (im Gegensatz zu Porlingen - Polyporaceae). Steil 2,2-12(-20) cm / 1,5-5(-7) cm, abwärts keulenförmig verdickt und manchmal auch etwas gekrümmt, zuerst weiß und hart, dann innen schwammig weich, außen bräunlich, aber wesentlich heller als der Hut, mit einer weißen, sehr feinen Netzzeichnung nur in der oberen Stielhälfte. Fleisch weiß, mit angenehm süßlichem Geschmack; Geruch angenehm, charakteristisch "pilzartig". - Vorkommen: (VII-)VIII-X, in Fichtenbeständen. Ausgezeichneter Speisepilz.

Eichen-Steinpilz, Sommerpilz (Boletus aestivalis) ist sehr ähnlich, kommt aber unter Eichen, Buchen und Linden vor, etwas früher: V-VII(-IX); Hut in verschiedenen Nuancen ocker-graubraun, etwas heller als bei der obengenannten Art; Stiel mit feiner weißer Netzzeichnung, welche oft bis zur Basis reicht. Ebenfalls ein beliebter Speisepilz, aber oft von Insektenlarven befallen - stark madig.