Austernseitling / Hlíva úst i ná / Pleurotus ostre

Ziemlich große, büschelige, dachziegelartig wachsende Art: Hut 5-15(-20) cm, breit, gewöhnlich muschelartig verlängert, einseitig, ziemlich fleischig, zuerst dunkel, dann heller graubraun, in der Jugend brüchig, aber später bei älteren Exemplaren ziemlich zäh. Lamellen weiß, am Stiel weit herablaufend, gedrängt, verfärben sich nicht gelb, Stiel 1-2 cm, kurz, seitlich oder exzentrisch, weiß, bald zäh. Fleisch weiß, Geschmack angenehm, süßlich. - Vorkommen: X-XII auf Strünken und Stämmen von Laubbäumen, manchmal auch in Gärten auf Nußbäumen oder Birken. Eßbar, aber nur junge Pilzhüte. Die Art wird auf Pappelstöcken künstlich gezüchtet.

Buchenseitling oder Gilbender Seitling (Pleurotus pulmonarius) ist schmackhafter; bei dieser Art Hut und Lamellen teilweise gilbend; wächst im Sommer: VI-IX, besonders auf Buchenstämmen etc.