Wachsschicht auf Äpfeln entfernen

Die Schale einiger Äpfel fühlt sich unangenehm fettig an. Die Wachsschicht auf den Äpfeln ist durch einen natürlichen Prozeß entstanden: Auch nach der Ernte reifen Äpfel weiter. Bei diesem Stoffwechselprozeß entstehen Ausscheidungen, die sich als fetthaltige Schicht auf der Schale bemerkbar machen.

Wie stark Äpfel eine Wachsschicht bilden, ist sortenabhängig: Ambassy, Jonagold, Holsteiner Cox, Topaz und Gravensteiner neigen eher zur Bildung einer Wachsschicht als Elstar, Boskoop und Pinova. Diese Wachsschicht ist natürlich und gesundheitlich völlig unbedenklich. Der Apfel macht sich damit selbst haltbarer und abwehrstärker.

Trotzdem ist dieser „Schmier“ unangenehm zu essen. Die Äpfel (und auch Birnen) mit Wasser zu waschen, ist recht erfolglos und verbraucht unnötig jede Menge Wasser. Statt dessen empfiehlt sich ein Mikrofasertuch, entweder trocken oder leicht mit warmem Wasser angefeuchtet, zum Abwischen der Äpfel – das Wachs läßt sich so ganz leicht und mühelos entfernen (und „nebenbei“ sieht der Apfel aus wie hochglanzpoliert).