Persönlichkeitsprofil - Emotionalität

11.08.2005

  • Ihr Ergebnis: Ihre Punktezahl von 36 kennzeichnet Sie als moderat emotionalen Menschen mit Tendenz zu niedriger Emotionalität.
  • Definition Emotionalität: Emotionalität bezieht sich auf die Empfindlichkeit der gefühlsmäßigen Reaktion: die Anzahl und Stärke äußerlicher Reize, die benötigt werden, um Emotionen bei einer Person hervorzurufen. Menschen mit hoher Emotionalität sind empfindlicher gegenüber äußerlichen Reizen als weniger emotionale Menschen.
  • Ihr Feedback: Sie gehen selbstbewußt und ausgeglichen mit Streß um. Leute, die sehr emotional sind, neigen dazu, schnell und stark auf emotionale Situationen zu reagieren - manchmal mit zu großer Empfindlichkeit. Leute mit geringer Emotionalität neigen dazu, sehr ruhig und unberührt auf emotionale Situationen zu reagieren - manchmal ohne ausreichend Feedback zu zeigen. Sie befinden sich zwischen diesen beiden Extrempositionen und sind in der Lage, Ihr Verhalten dem anzupassen, was in der Situation angemessen erscheint. Sie sind zumeist entspannt und ausgeglichen, auch in Streßsituationen. Sie lassen sich nicht schnell frustrieren und sind nicht nachtragend.
  • Herausforderung: Manchmal sind Sie emotionalen Empfindungen unterworfen, die von nirgendwo her zu rühren scheinen. Wenn Sie die Quelle Ihrer Gefühle nicht verstehen, neigen Sie vielleicht dazu, diese zu ignorieren oder für sich zu behalten und nach außen lieber Gelassenheit zu demonstrieren. Wissenschaftler haben jedoch festgestellt, daß Krankheiten häufiger bei Menschen auftreten, die ihre Gefühle unterdrücken, besonders Unruhe und Ärger. Es ist also wichtig, daß Sie Ihre emotionale Reaktion nicht unterdrücken, weder die negative noch die positive.
  • Empfehlung: Wissenschaftler, die sich mit der Wahrnehmung befassen, gehen davon aus, daß Leute die Einschätzung von Ereignissen und die mit Ihnen verknüpften Assoziationen verändern können. Ihre emotionale Wahrnehmung kann bewußt gesteuert werden. Wie wir uns in bestimmten Momenten fühlen, hat einen großen Einfluß auf die Art und Weise, wie wir wahrnehmen, interpretieren und uns an die Informationen in diesem bestimmten Moment erinnern. Eine typische Situation: Ein einfaches "Hallo" kann - ungeachtet seines neutralen Inhalts - als sehr freundlich oder sehr unfreundlich ausgelegt werden, je nachdem, wie wir uns fühlen, wenn wir es hören. Es ist wichtig, sich über diese Zusammenhänge bewußt zu werden. Neurologische Untersuchungen haben gezeigt, daß Menschen oftmals hormonell bedingte Gefühle empfinden, die keinerlei äußerliche Ursachen haben. Eine Reihe von Experimenten hat belegt, daß der Gesichtsausdruck zur Regulierung und Aktivierung dieser Gefühlswahrnehmungen beiträgt. So gibt es nun eine wissenschaftliche Grundlage für die alte Redensart "Lächle, wenn es dir schlechtgeht", denn allein schon der Gesichtsausdruck kann eine Hormonausschüttung auslösen. Pfeifen Sie beim Gehen! [Don't worry, be happy.]