Teig

englisch: dough; französisch: pâté; italienisch: pasta; spanisch: pasta

Rohprodukte werden zu einem Teig geknetet. Ein Teig ist also eine Mischung aus verschiedenen Materialien, die zusammen eine Masse ergeben. Das Wort Teig stammt aus dem Germanischen (Kneten, germanisch: daiga). Ursprünglich bestand ein Teig nur aus Mehl und Wasser. Zusammen mit Salz entstand daraus die Grundlage für die Urnudel und das Urbrot. Erst im Laufe der Zeit sind Milch, auflockernde Backtriebmittel (wie Hefe oder Backpulver), Butter, Margarine, Eier, Zucker, oder / und Quark als verbessernde Zutaten hinzugefügt worden.

Im Unterschied zu Massen ist Teig formbar. Umgangssprachlich werden aber auch flüssige bzw. zähflüssige Massen wie Pfannkuchenteig oder Rührteig als Teig bezeichnet.

Haltbarkeit und Einfrieren

Falls einmal zuviel Teig gemacht worden ist oder man auf Vorrat arbeiten möchte, kann Teig auch eingefroren werden. Butterreiche Teige (beispielsweise Mürbeteig) halten sich bis zu 3 Monate, danach leidet das Aroma der Butter. Rührteig wird am besten in der Form eingefroren und hält sich bis zu 6 Monate. Hefeteig muß eingefroren werden, bevor er aufgegangen ist. Dann hält er bis zu 3 Monate. Zum Auftauen braucht er 3-4 Stunden bei Zimmertemperatur, danach kann er wie frischer Hefeteig verarbeitet werden.

Bäcker bezeichnen die anteilsmäßige Zusammensetzung eines Teiges, bezogen auf die Mehlmenge, als Teigausbeute.

Das Rundkneten von großen Teigstücken (beispielsweise Brot) wird als Wirken, als Kliefen wird das Runddrehen von kleinen Teigstücken (beispielsweise Brötchen) bezeichnet.