Hartweizen

Hartweizen (Triticum durum) braucht Wärme und wenig Niederschlag. Er wird in Europa nur südlich der Alpen angebaut. Um so vielseitiger sind seine Verwendungsmöglichkeiten.

Hartweizengrieß

Hartweizengrieß behält seine Struktur beim Kochen. Er verbindet sich gut mit Wasser und hat einen besonders hohen Eiweißgehalt. Daher wird daraus die beste italienische Pasta nur mit Wasser und Salz, ganz ohne Zugabe von Eiern, hergestellt.

Couscous

Couscous besteht aus angefeuchtetem Hartweizengrieß, der zu kleinen Kügelchen gerollt und getrocknet wird. Er ist das Grundnahrungsmittel der nordafrikanischen Küche als Beilage zu Geflügel, Fisch und Gemüse. Im Dampf 20-30 Minuten garen oder im Salzwasser aufkochen und zugedeckt 10 Minuten quellenlassen.

Bulgur

Aus geschälten, geschroteten, gekochten und getrockneten Hartweizenkörnern wird Bulgur zubereitet. Bulgur schmeckt nussig und bleibt körnig. Man läßt ihn mit heißer Flüssigkeit im Verhältnis 1:2 20 Minuten zugedeckt ausquellen. Traditionell werden daraus erfrischende Salatgerichte zubereitet. Er schmeckt auch ausgezeichnet als Beilage zu Fleisch- und Gemüsegerichten.