Frischkäse

Frischkäse - hierzu gehören auch Ricotta, Mascarpone, Schicht- und Hüttenkäse - ist sofort nach der Herstellung verzehrfertig. Er muß nicht wie Hart- oder Weichkäsesorten durch Reifung seinen typischen Geschmack entwickeln.

Herstellung und Haltbarkeit

Frischkäse wird aus pasteurisierter Milch und Rahm hergestellt. Letzterer sorgt für die cremige Konsistenz. Durch Zusatz von Milchsäurebakterien wird die Masse vergoren und angedickt. Die dabei entstehende Molke wird durch Zentrifugieren abgetrennt, der Käse gesalzen und sofort verpackt. Als Frischprodukt muß er unbedingt im Kühlschrank gelagert werden, da er schon nach ca. 1 Woche verdirbt.

Inhaltsstoffe, Zusätze

Frischkäse enthält wertvolle Eiweiße, die unser Körper nicht selbst herstellen kann und ist ein wichtiger Kalziumlieferant. Er ist leicht und bekömmlich, weil das enthaltene Fett durch die Säuerung aufgespalten wird. Zusätze wie Knoblauch, Meerrettich, Kräuter, Pfeffer und andere Gewürze dürfen nicht mehr als 15 % betragen. Wird die Masse vom Hersteller so veredelt, wird sie als Frischkäsezubereitung angeboten.

Verwendung in der Küche

Frischkäse kann, mit Kräutern und Gewürzen verfeinert, als Füllung für Partyhäppchen oder z.B. mit Lachs als Terrine zubereitet werden. Oder er wird als Dip zu knackigem Gemüse gereicht. Auf Crackern oder mit Forellenkaviar garniert, bereichert er Käseplatten. In der warmen Küche kennt man Frischkäse als Füllung für Tomaten, Champignons oder Zucchini bzw. als cremige Haube auf gebackenen Kartoffeln. Er veredelt Sausen, Lasagne und Auflaufgerichte. Außerdem ist er ein Grundbestandteil vieler Desserts, schmeckt als Füllung in Strudel, Crêpe und Omelett und macht Käsekuchen herrlich cremig.